Aufgaben des Vereins:

Der Verein fungiert als Bindeglied zwischen Doula, Krankenhaus und Ärzten. Den meisten Paaren ist es nach der     Diagnose Fehl- oder Totgeburt, nicht möglich sich Gedanken zu machen, ob sie bei Ihrem Weg Begleitung wünschen  oder brauchen. Wenn das betroffene Paar oder Patientin in der Klinik (oder auch  zu Hause) der Wunsch verspüren  jemanden bei sich zu haben, der einfach nur da ist, kann die Klinik jederzeit den Kontakt zwischen Doula und Patient (in) herstellen.

Während der Zeit des „Wartens“ auf die Geburt kümmert sich die Doula kontinuierlich um die Sterneneltern. Dabei benutzt sie Übungen während den Wehen, kümmert sich um das leibliche Wohl, nimmt in den Arm und ist einfach nur da.

Der Verein kümmert sich um die Bekleidung für das Sternenkind und stellt einen Fotografen, der Erinnerungsbilder macht. Sollten die Eltern ihr Baby nicht sehen wollen oder können, werden Fotos gemacht, die der Verein 10 Jahre lang aufbewahrt. Dies stellt sicher, das die Eltern auch nach Jahren noch einen Blick auf ihr Baby werfen können. In dem Fall bekommen die Eltern die Bilder ausgehändigt. Ansonsten werden sie nach dieser Zeit vernichtet.

Der Verein begleitet auch Frauen, die sich einer Abtreibung stellen müssen. Er geht davon aus, das keine Mutter sich die Entscheidung (sei es aus persönlichen oder medizinischen Gründen) leicht macht ein Kind abzutreiben. Auch diese Mütter/Eltern erhalten ehrenamtliche Unterstützung vom Verein.

Der Verein baut ein Netzwerk auf, welches sich um die Begleitung und Betreuung der Sterneneltern nach der Geburt kümmert. Das können praktische Hilfen sein aber auch therapeutische Hilfen.

Eine feste Zeit der Betreuung und Begleitung nach der Geburt gibt es nicht, weil die Zeit des Trauerns und Heilens individuell ist.

Geschwisterkinder werden betreut. Es wird ihnen erklärend und tröstend zur Seite gestanden.

Nach einiger Zeit wird der Verein versuchen Selbsthilfegruppen aufzubauen.

Für den Verein ist wichtig, das die Eltern zunächst nirgendwo hingehen müssen um Hilfen zu bekommen, sondern die helfenden Personen (außer Ärzten) kommen ins Haus.